vor dem Sprung... Amerikanischer Baummarder *Martes americana* bei Schneefall
Ein Baummarder sitzt in einem Baum auf einem dürren Ast. Seine Körperhaltung und der wache Blick verraten Anspannung. Vielleicht hat er potentielle Beute im Blick. Es war beeindruckend zu beobachten, auch welch' dünnen Ästen ein Marder Halt findet und in den Bäumen klettern kann.
Diesen Marder konnten wir während unseres Aufenthaltes im Yellowstone Nationalpark des Öfteren beobachten. Wir nannten ihn wegen seines stets sichtbaren Zähnchens "Raffzahn". Vermutlich hat er irgendwann einmal eine Kieferverletzung erlitten, die zu dieser Fehlstellung seines Fangzahnes führte. Immerhin scheint sie ihn nicht großartig zu behindern. Zumindest sieht der Marder wohl genährt aus, was im tiefen Winter auch für gesunde Tiere sicher keine Selbstverständlichkeit ist.
Im Winter haben es die Marder nicht leicht, ausreichend Beute zu finden. Mäuse und andere Kleinnager verstecken sich unter dem Schnee und sind für ihn so nur schwierig zu jagen. In der kalten Jahreszeit sind zudem auch viel weniger Vögel unterwegs, als in den wärmeren Monaten.
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